| Sehr geehrte Damen und Herren, |
mit Beginn der Umrüstsaison steigt beim Reifenhandel, in Kfz-Werkstätten, Autohäusern und Fuhrparks innerhalb kurzer Zeit die Menge an Altreifen. Umso wichtiger ist es, Abholungen und Lagerkapazitäten frühzeitig zu planen und ausschließlich qualifizierte und zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe zu beauftragen.
Wir freuen uns, dass die Reifen-Kreislaufwirtschaft politisch weiter an Bedeutung gewinnt. Die neue Kreislaufwirtschaftsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen nimmt Altreifen ausdrücklich als relevanten Stoffstrom in den Blick. Für Kommunen, Städte und Landkreise bietet ZARE zudem eine neue Muster-Leistungsbeschreibung, mit der sich die Entsorgung einfach und strukturiert ausschreiben lässt.
Es bleibt dabei, dass die fachgerechte Sortierung am Anfang jedes verantwortungsvollen Entsorgungs- und Verwertungsweges steht.
Viel Freude bei der Lektüre wünscht Ihnen |
Das Team der Initiative ZARE |
Umrüstsaison: Altreifen rechtzeitig zertifiziert entsorgen |
Mit dem Wechsel von Sommer- auf Winterreifen füllen sich die Lagerflächen und Sammelbehälter in Reifenservicebetrieben, Kfz-Werkstätten und Autohäusern schnell. Deswegen jetzt voraus planen und Abholungen, Lagerflächen und die voraussichtlichen Mengen frühzeitig mit einem zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb abstimmen.
Auch in der Hochphase darf Schnelligkeit |
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nicht zulasten der Qualität gehen. Wer Altreifen erzeugt oder besitzt und einen Dritten mit der Entsorgung beauftragt, bleibt nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz mitverantwortlich, bis die Entsorgung ordnungsgemäß abgeschlossen ist. Die Wahl des Entsorgungspartners gehört daher zur betrieblichen Sorgfaltspflicht. Ein professioneller Entsorgungspartner dokumentiert, welche Mengen er übernommen hat und welchen weiteren Weg die Altreifen nehmen. Auftraggeber sollten außerdem nicht nur nach einem Zertifikat fragen, sondern dessen Gültigkeit und Umfang prüfen.
Die ZARE-Partner stehen für kontrollierte und nachvollziehbare Entsorgungswege. Über die ZARE-Website können Reifenhandel, Werkstätten, Autohäuser und Fuhrparks frühzeitig einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb in ihrer Nähe finden. |
Sortierung entscheidet über den weiteren Weg |
Nicht jeder abgefahrene Reifen ist automatisch Abfall. Erst eine fachgerechte Prüfung und Sortierung zeigt, welcher weitere Weg infrage kommt. Noch Profilreifen können als Gebrauchtreifen weiterverwendet werden. Intakte Karkassen bieten die Grundlage für die Runderneuerung und damit für ein weiteres Reifenleben. Reifen, die sich nicht mehr verwenden oder |
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runderneuern lassen, können mechanisch oder chemisch verwertet werden. Dabei werden Gummi, Stahl und Textil zurückgewonnen und erneut als Rohstoffe eingesetzt.
Zertifizierte Altreifenentsorger sorgen dafür, dass die Reifen entsprechend ihres Zustands dem bestmöglichen Weg zugeführt werden. Die Sortierung ist deshalb ein entscheidender Schritt, um Ressourcen zu erhalten, unkontrollierte Entsorgungswege zu vermeiden und die Reifen-Kreislaufwirtschaft zu stärken. |
NRW rückt Altreifen stärker in den politischen Fokus |
Nordrhein-Westfalen hat seine erste Kreislaufwirtschaftsstrategie vorgelegt. Altreifen werden darin ausdrücklich als mengenmäßig relevanter Stoffstrom berücksichtigt. Das ist ein wichtiges Signal für die gesamte Reifenbranche.
Die Strategie betrachtet verschiedene |
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Stufen der Reifen-Kreislaufwirtschaft: von der fachgerechten Erfassung und Sortierung über Wiederverwendung und Runderneuerung bis zur mechanischen und chemischen Verwertung. Auch die Rückgewinnung und Nutzung von Reifengummi und Stahl als Sekundärrohstoffe werden hervorgehoben.
Darüber hinaus nimmt die Landesregierung die öffentliche Beschaffung und die Fahrzeugflotten öffentlicher Unternehmen in den Blick. Vorhaben zur Runderneuerung sowie Verfahren für die weitere Kreislaufführung von Altreifen sollen unterstützt werden.
Aus Sicht von ZARE zeigt die Strategie, dass Altreifen zunehmend als bedeutender Sekundärstoff wahrgenommen werden. Damit dieses Potenzial ausgeschöpft werden kann, braucht es transparente Entsorgungswege, qualifizierte Betriebe und eine konsequente hochwertige Verwertung. |
Altreifenentsorgung richtig ausschreiben |
Kommunen, Städte und Landkreise tragen eine besondere Verantwortung, wenn sie den Transport und die Verwertung von Altreifen und Gummiabfällen vergeben. Damit die Entsorgungswege nachvollziehbar und entsprechend den rechtlichen Anforderungen organisiert werden können, müssen die maßgeblichen Vorgaben bereits in der Ausschreibung eindeutig beschrieben sein. |
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ZARE stellt öffentlichen Auftraggebern dafür eine praxisnahe Muster-Leistungsbeschreibung zur Verfügung. Sie bildet den gesamten Weg von der Bereitstellung geeigneter Container an Umladestationen oder Deponien über Abholung und Transport bis zur Verwertung ab und kann an die jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. Die Vorlage berücksichtigt unter anderem geeignete Containerlösungen, die Organisation des Transports, die fachgerechte und gesetzeskonforme Verwertung, die lückenlose Dokumentation der Entsorgungswege sowie den Einsatz qualifizierter und zertifizierter Unternehmen. Auch die Abfallhierarchie wird einbezogen: Soweit technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar, soll eine hochwertige mechanische Verwertung Vorrang erhalten. Annahme, Transport und Verbleib der Altreifen müssen über die gesamte Entsorgungskette dokumentiert werden, damit der öffentliche Auftraggeber die Einhaltung der vereinbarten Anforderungen überprüfen kann.
Die Muster-Leistungsbeschreibung soll den Aufwand bei der Vorbereitung verringern und eine strukturierte Grundlage für die interne fachliche und vergaberechtliche Prüfung schaffen. Sie ersetzt jedoch nicht die Anpassung an das konkrete Vergabeverfahren und die örtlichen Gegebenheiten. |
Die Initiative ZARE ist eine Arbeitsgemeinschaft im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) |
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Die Initiative ZARE wird betreut durch: CGW GmbH Karl-Arnold-Straße 8 47877 Willich
Verantwortlich i.S.d. § 55 Abs. 2 RStV: Christina Guth CGW GmbH Karl-Arnold-Straße 8 47877 Willich |
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Geschäftsführung: Christina Guth, Kristiane Guth, Anna-Maria Guth Sitz: 47804 Krefeld Amtsgericht: Krefeld HRB 13118 USt-IdNr.: DE200048509 |
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